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Wissenswertes zur Technik - Ultraschall 

Ultraschallbehandlung im Rahmen einer Balance-Gesichtsbehandlung finden Sie hier
Ultraschallbehandlung zur Straffung des Gewebes im Gesicht finden Sie hier
 

Wer schon einmal während eines Konzertes vor den Boxen stand, weiß, dass man Schall im Bauch spüren kann. („Sie mag Musik nur, wenn sie laut ist ...“).
Hohe Töne lassen Gläser springen, durchbricht ein Jet die „Schallmauer“, können auch Fensterscheiben zu Bruch gehen.

Ultraschall ist für das menschliche Ohr nicht hörbar. Die Schallwellen sind wesentlich kleiner, können dadurch auf für andere Zwecke eingesetzt werden.
Auf das Hautgewebe wirken die  Schallwellen wie "ein mittleres Erdbeben". Die „innere Massage“ der Lederhaut ist mit einem „Zelljogging“ zu vergleichen.
Im Gesichtsbereich werden  die Zellen der Lederhaut erreicht. Die kollagenen und elastischen Fasern werden aufgerüttelt und somit zur Eigeninitiative animiert.
Die Haut fühlt sich frischer an und sieht auch straffer aus.

Abhängig von Frequenz und Stärke wirken die Ultraschallwellen unterschiedlich tief im Gewebe.
So können auch tiefere Hautregionen, wie das Unterhautfettgewebe, erreicht werden.
Bei Cellulitebehandlungen werden die Fettzellen voneinander gelöst und können danach besser durchblutet werden.
Der Abbau von Fettzellen wird dadurch wesentlich erleichtert.
Der gezielte Einsatz von Wirkstoffen kann somit einen Anti-Aging-Effekt sowohl im Bereich der Gesichtshaut als auch im „Problemzonenbereich“ erreichen.

 

Zur Physik des Schalls
Schallwellen  wird durch Erzeugung von Druckwellen (Verdichtung und Dehnung von Materie) übertragen.
Ultraschallwellen wirken mit ca. 100 kg/cm² auf die Hautoberfläche. 1 Herz ist die Frequenz von 1 Schwingung/ Sekunde.

Der menschliche Hörbereich liegt zwischen 20 und 20.000 Hz (=20 kHz / Hertz), Fledermäuse erzeugen Ultraschall im Bereich von 40 - 90 kHz (Kilohertz).

Je länger die Wellen sind, desto tiefer können sie in das Gewebe eindringen. Je höher die Hz-Zahl ist, desto kleiner sind die Wellen.

Ultraschall, der bei Körperanwendungen eingesetzt wird liegt bei 1.000 kHz (= 1 MHz / Megahertz).
Um die oberen Hautschichten zu erreichen wird im Gesichtsbereich mit 3 MHz gearbeitet.

Die Druckwellen des Schalls werden über ein Trägergel übertragen.  
 

 

"Ultraschall-Töne" (Frequenzen)

  • Schwungwellen arbeiten bei 20 - 50 kHz.
    Angewendet werden sie werden an der Hautoberfläche
    - zum Peelen
    - zum Einschleusen von Wirkstoffen
    - zur Durchblutungserhöhung

  • Für Körperanwendungen wird die Frequenz von 1 MHz (1000 kHz) genutzt.
    Die Schallellen dringen bis in die Unterhaut ein. Hier werden sie zum lockern des Fettgewebes bei Zellulite und zur Durchblutungserhöhung genutzt.
    Danach kann das Gewebe besser entschlacken und Fettgewebe leichter abgebaut werden.

  • Bei Gesichtsanwendungen wird die Frequenz von 3 MHz und höher genutzt.
    Die Schallwellen sollen dabei nicht tiefer als bis zur Lederhaut vordringen.

 

Wirkung auf die Haut 

Ultraschall wirkt hauptsächlich auf Gewebeebene.

  • Thermische Wirkung durch Reibungswärme
    - Aktivierung des Stoffwechsels
    - Beschleunigung für die Lymphzirkulation  

  • Mechanische Wirkung durch Mikromassage
    - Entspannung der Muskulatur
    - Vibrationsmassage
    - Innere Gewebsmassage zur Zellregeneration durch Zellaktivierung 

  • Biochemische Auswirkungen:
    - Stimulierung der Kollagen- und Elastinbildung
    - Straffung des Bindegewebes
    - Änderung der Lipidstruktur
    - Verbesserung der Durchlässigkeit der Zellwände 

  • Sonophoretische Wirkung
    Wirkstoffe können durch die Ultraschallbehandlung in tiefere Hautschichten „eingerüttelt“ werden und somit eine bessere Wirksamkeit zeigen.

 

Auswirkungen

-    Die Haut wird gestrafft 

-    Fältchen werden gemindert 

-    Verminderung von Verhärtungen und Vernarbungen 

-    Die Muskulatur wird beruhigt und entspannt 

-    Das Bindegewebe wird gefestigt

 

Einsatzmöglichkeiten 

Gesicht:
Trockenheitsfältchen verschwinden.
Tiefe Falten, wie Mimikfalten können nicht beseitigt werden. 
 

Unreine Haut:
Der Lymphfluss wird angeregt,

der bei fetter Haut gestörte pH-Wert der Haut wird normalisiert. 
 

Couperose:
Ursache dieser Erscheinung ist ein schwaches Bindegewebe.
Eine Verstärkung der Gefäßwände Couperose kann gemildert werden,
durchschimmernde Kapillare werden von der Oberfläche weggedrückt. 
 

Pigmentflecken:
Durch Aktivierung des Zellstoffwechsels und der Zellteilung können Pigmentflecken gemindert werden. 
 

Festigung:
von Gesichtregionen  (Wangen, Kinn) und von „erschlafften“ Wangen- und Kinnzonen durch Entschlackung und Festigung des Gewebes. 
 

Dekolleté:
„Schlaffalten“ können vermindert werden. 
 

Bindegewebsschwächen und Depotfett:
Zeigen sich in Form von Cellulite, Schwangerschaftsstreifen und  „hängenden“ Körperpartien.
Das Bindegewebe wird durch Anregung der Zellaktivitäten gestärkt. 
 

Prä- und postoperative Behandlung:
Vorbereitung des Gewebes für eine Operation.
Das zu operierende Gewebe wird „erweicht“, eine Operation hinterlässt so weniger tiefe Spuren.
OP-Narben können behandelt werden, wenn die Narbe nicht älter als 3 Jahre ist. 
 

Cellulite
kann um ein Stadium verbessert werden.
Schlackenstoffe, die zwischen den Fettzellen sitzen, werden durch die Lymphe nicht richtig abtransportiert.
Als Folge der Ultraschallanwendung trennen sich die Fettgruppen, die Haut wird weicher, Lymphflüssigkeit kann besser abtransportiert werden.
Die Durchblutung wird gefördert und somit können auch Fettzellen besser abgebaut werden.
Während dieser Zeit soll kein Muskelaufbautraining betrieben werden. Schwimmen, walken, Rad fahren und tanzen sind die Sportarten, die Kalorien verbrauchen und damit den Fettabbau unterstützen. 

Eine gesunde, basische Ernährung (sparsam Fett, wenig Eiweiß, viel Kohlehydrate), ausreichende Flüssigkeitszufuhr und meiden von Genussmitteln, sind dabei unerlässlich. 
 

Vorsichtsmassnahmen:
Da Ultraschallschwingungen die Körperzellen anregen, darf diese Technik nicht angewendet werden,
wenn blutverdünnende Medikamente eingenommen werden (Marcumar) und bei Vorliegen von Tumoren.
 

Jede Behandlung die Wirkung zeigt, kann auch Nebenwirkungen haben !
Durch die Einwirkung von Ultraschall wird die Durchblutung angeregt und Schlackenstoffe werden abtransportiert.
Wenn der Drainageeffekt eintritt, kann sich dies u. U. auch „negativ“ auswirken.
Durch die Entwässerung wird sich die Haut in diesem Fall weniger fest anfühlen.
Betroffen davon sind Hauttypen, die ein sehr dünnes Bindegewebe aufweisen.
Falls dies auftritt, soll zwischen den Behandlungen ein Zeitraum von mindestens einer Woche liegen.

 

Meine Erfahrungen
Der größte Teil der Behandelten Personen haben sehr gut auf Ultraschall reagiert.
Eine Festigung des Bindegewebes (vor allem im Wangen/Kinn-Bereich) wird als sehr positiv empfunden.
Bereits nach der ersten Behandlung sind die Ergebnisse spürbar. Dies ist die einfachste Art der technischen Anti-Aging-Behandlung.

 

Kombinationsmöglichkeiten sind:

  • MLM-Microströme (aktiviert bis in die Zellebene)

  • Microdermabrasion (glättende Einflüsse auf die Oberhaut, Verfeinerung der Struktur, fördert die Zellneubildung)

  • Hochdosierte Vitamine A und C zur Beschleunigung der Regeneration

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