Wissenswertes
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Korneotherapie
Angewandte Korneotherapie beschreibt eine
physiologische und hautbildspezifische Hautpflege, die dem Erhalt und
der Wiederherstellung der Hautbarriereschichten dient. Angewandte
Korneotherapie ist unterstützende Prävention bei Problemhaut,
atrophischer Haut und „normaler Haut“.
Korneotherapie - nicht nur an der Oberfläche
Die
Erfahrung zeigt, dass eine Basiscreme nicht nur die Freisetzung der Wirkstoffe
beeinflusst, sondern auch beachtliche Eigenwirkungen aufweisen kann.
In letzter Zeit steigt die Anzahl der
Publikationen, die eine erfolgreiche Behandlung von Hautstörungen allein mit
geeigneten Cremegrundlagen beschreiben.
Prof. Albert M. Kligman hat dies Ende der 90iger
Jahre auf den Punkt gebracht, indem er den Begriff der Korneotherapie prägte.
Wichtigster Inhalt der Korneotherapie ist die Erkenntnis, dass etwa geeignete
Moisturizer und Fettstoffe nicht nur die Integrität der Hornschicht, sondern in
der Folge auch die Regeneration tieferer Hautschichten fördern.
Hautpflegende
Wirkstoffe sind wegen fehlender Nebenwirkungen für die Behandlung von Barriere-
und Verhornungsstörungen interessant. Für die gezielte Korneotherapie
bieten sich spezielle Basiscremes an, die mit pflegenden Wirkstoffen individuell
angepasst werden können. Neu sind Basiscremes mit "Derma Membran Struktur", die
strukturell den natürlichen Lipiddoppelschichten des Stratum corneum
nachempfunden sind. Wie die Haut können diese Basiscremes lipophile und
hydrophile Wirkstoffe bei Raumtemperatur aufnehmen.
Liposomen und
Nanopartikel, die wie die Derma Membran Struktur zur "Membranfamilie" gehören,
sind geeignete zusätzliche Wirkstoffträger. Das in ihnen enthaltene native
Phosphatidylcholin kann in der Haut Linolsäure freisetzen und dient so als
Substrat bei der körpereigenen Synthese des linolsäurehaltigen Ceramid I, einem
wichtigen Bestandteil zur Aufrechterhaltung der Barrierefunktion.
Mit der Physiologie der Haut vereinbar
Bei der
Korneotherapie ist die Emulgatorfreiheit der Basiscremes von Vorteil, da
Emulgatoren die Integrität der natürlichen Barriereschichten stören. Bei
gestörter Barriere ("trockene Haut") ist mit der Penetration von
Präparat-Bestandteile in tiefere Hautschichten zu rechnen. Daher sollte auch auf
potenziell sensibilisierende Konservierungsmittel sowie Duftstoffe verzichtet
werden. Allgemeines Prinzip der Korneotherapie ist die Verwendung von Stoffen,
die mit der Physiologie der Haut vereinbar sind. Mineralölbestandteile wie
Petrolatum und Paraffinöl sind daher ungeeignet.
Vielmehr werden
Triglyceride eingesetzt, deren Fettsäure-Komponenten mit der Zusammensetzung des
Stratum corneums harmonieren. Ein wichtiger Barrierebestandteil ist auch das
Cholesterin, das durch Sheabutter ersetzt werden kann, wenn Bedenken gegen
tierische Rohstoffe bestehen. Sheabutter enthält einen hohen Anteil pflanzlicher
Sterine, die dem Cholesterin sehr ähnlich sind. Für individuell angepasste
Korneotherapeutika ("dermaviduals") stehen verschiedenste zusätzliche Wirkstoffe
zur Verfügung (Harnstoff, Aminosäuren, Fettstoffe, Hyaluronsäure, Ceramide,
Vitamine und Extrakte).
veröffentlicht in
Dermaforum 2004 (8); Forum Ästhetische Dermatologie 2004 (3), 1
Dr. Hans
Lautenschläger
mehr
Info dazu
Kosmetik
aus der Derma-Forschung
Hautprobleme,
wie Neurodermitis, Schuppenflechte und Akne nehmen immer mehr zu.
Die konventionelle Kosmetik und
Dermatologie werden dabei leicht überfordert, da es gar nicht soviel Spezialpräparate
für die individuelle Hautpflege und Prävention geben kann.
Es besteht daher
die Notwendigkeit, mit einem überschaubaren Produkt-Programm, individuelle
Einstellungen zu ermöglichen.
Dies ist der Grundgedanke von dermaviduals®.
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DMS-Basiscreme
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Hautbarriere |
"normale", emulgatorhaltige Creme |
dermaviduals®
enthalten keine Emulgatoren, Konservierungsmittel, Parfümstoffe, Mineralöle,
Silikone, Farbstoffe und Amine.
Daher dienen sie ganz besonders der Erhaltung
der natürlichen Haut-Schutzbarriere und der unterstützenden Prävention bei
Hautstörungen.
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass geschädigte
Hautmembranen und fehlender „Zellzement“, der die natürliche Schutzbarriere
der Haut bildet,
diese austrocknet.
Die Haut wird dann wesentlich anfälliger gegenüber schädlichen Einflüssen der Umwelt.
DMS®- Cremes sind nach dem Vorbild der
Derma
Membran Structure aufgebaut, sie sind also der Interzellulärschicht der Epidermis sehr
ähnlich.
DMS Cremes enthalten Lecithin (aus Soja), Ceramide
(aus Hefe), Triglyceride (aus Palmkernöl), Squalan (aus Oliven) und Sterine (aus
Sheanuss).
dermaviduals®-Cremes stellen das natürliche
Gleichgewicht der Oberhaut wieder her und fördern die Regeneration von innen.
dermaviduals®-Cremes haben eine
lang anhaltende Pflege- und Schutzwirkung und
vermindern den Verlust von
Wasser und hauteigener Schutzstoffe.
Ziel der Pflege mit dermaviduals® ist
es, die Schutzbarriere in einem möglichst natürlichen, intakten Zustand zu
erhalten.
· Natürliche
Barrierestoffe -
die Haut wird vor schädlichen Umwelteinflüssen
geschützt
· Natürliche
Pflegestoffe
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die Eigenregeneration der Haut wird
intensiviert
Das Prinzip
ist einfach:
Es gibt drei Basiscremes, die unterschiedlich in der
Fettzusammensetzung sind. Sie stehen für die Reparatur und Pflege der
Hautbarriere.
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DMS®-Basiscreme
Classic -
zur Pflege der normalen bis
fettigen Haut
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DMS®-Basiscreme
High Classic -
zur
Pflege der normalen und sensiblen Haut
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DMS®-Basiscreme
High Classic Plus
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zur
Pflege der trockenen und fettarmen Haut
Die
in den Basiscremes enthaltenen hautähnlichen Fette, Feuchthaltemittel,
Lecithin, Liposomen und Öle sorgen, abhängig von der Dosierung, für die
Herstellung der Hautbarriere.
Individuell können zusätzlich, angepasst an das
aktuelle Hautbedürfnis, Wirkstoffe zugegeben werden. Die Rezepturen sind
vorgegeben.
Für „Problemfälle“ gibt es besondere Präparate.
dermaviduals® sind hervorragend verträglich,
weil auf reizende und störende
Stoffe verzichtet werden kann.
Sie
sind frei von:
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Mineralölprodukten
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Emulgatoren
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Konservierungsmittel
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Duftstoffen
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Farbstoffen
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Aminen
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Silikonen
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